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Fakten

Name: Alte Gymnasial Verbindung Rugia zu Salzburg

Adresse: Vogelweiderstraße 17 (Ecke Sterneckstraße), A-5020 Salzburg, Österreich

Gründungsdatum: 6. Nebelung (November) 1892

Wahlspruch: Einig und Treu!

Bundesfarben:
Schwarz-Grün-Gold

Bundesfarben der AGV! Rugia zu SalzburgBurschenband der AGV! Rugia zu Salzburg
















Zirkel der AGV! Rugia zu SalzburgUnser Zirkel:

Die Buchstaben bedeuten:

R: Rugia

E – F – V: Ehre, Freiheit, Vaterland!

V – C – F: Vivat - crescat – floreat, "es lebe, wachse und gedeihe (oder blühe)"

Freundschaftsverhältnisse

Unser Kartell: cSV! Germania Ried

Unsere Freundschaftsverbindung: p.B! Rugia zu Salzburg

Allgemeine Couleurgeschichte:

Heute existieren generell zwei Arten von Verbindungen: Hochschul- oder Universitätsverbindungen (zB Corps, Burschenschaften und Landsmannschaften) und Mittelschulverbindungen (Pennalien an Gymnasien, Waffenstudentische Verbindungen an berufsbildenden höheren Schulen). Man kann aber auch zwischen schlagenden (wir) und nichtschlagenden Verbindungen unterscheiden. Beide gibt es auf Universitäts- wie auf Mittelschulebene. Nichtschlagende Verbindungen sind zB CV, KV, MKV, Wingolf usw. Die schlagenden Korporationen sind älter und dienten den nichtschlagenden als Vorbilder.

Bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es die Unterscheidung zwischen Hochschul- (=akademischen) Verbindungen und Pennalverbindungen noch nicht. Denn bis dahin dauerte der Besuch der Gymnasien kürzer als heute und der Student begann bereits mit ca. 16 Jahren an der Universität zu studieren. Erst mit der Universitäts- und Schulreform im 19. Jahrhundert, durch die der Schulbesuch an den Gymnasien verlängert und die Matura in der auch uns heute noch geläufigen Form eingeführt wurde, tauchte die Notwendigkeit eigener Mittelschulverbindungen auf. Die ersten Pennalien entstanden um 1840 und orientierten sich an den Vorbildern der akademischen Verbindungen. Ihre Leitbilder lassen sich mit den Worten "Ehre-Freiheit-Vaterland" zusammenfassen.

Rugengeschichte:

Auch am Salzburger Gymnasium (dem heutigen "Akademischen Gymnasium") entstanden Pennalien. Nach einigen Vorformen wurde als älteste Pennalverbindung Salzburgs unsere "RUGIA" im November 1892 gegründet.

Unsere Aktivitas von 1900Anfangs schulisch und polizeilich verboten - die jungen Gymnasiasten sollten lieber nur lernen statt kneipen und politisieren - agierten die Rugen noch heimlich, paukten (= fochten) und waren verschiedenen Verfolgungen ausgesetzt. Vor dem ersten Weltkrieg wurden einige unserer Mitglieder vom Gymnasium wegen Mitgliedschaft bei der verbotenen Rugia relegiert.

Im ersten Weltkrieg nahmen auch viele Rugen als Soldaten teil, viele verloren für Gott, Kaiser und Vaterland ihr Leben. Danach durfte unsere liebe Rugia in die Legalität und offiziell Farben tragen. Die Zwischenkriegs­zeit war in vielfacher Hinsicht eine Blütezeit unserer lieben Rugia, die sich dann „ALTDEUTSCHE Gymnasial­verbindung Rugia“ nannte. Nationale Gesinnung und eifriger Pauk-(= Fechtübungen) und Mensurbetrieb (= Wettkampf mit Säbeln) standen in hoher Blüte. Nach dem Anschluss Österreichs ans Deutsche Reich wurden alle Verbindungen, so auch die Rugia, verboten und „gleichgeschaltet“. So konnte sie erst 13 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges, also 1958, unter Führung des damaligen AHES (Alter Herr Ehrensenior) Dr. Ernst von Rittinger wiedereröffnet werden, nachdem sich in der Zwischenzeit schon eine pennale Burschenschaft unter unserem Namen aufgetan hatte, die aber heute ihren Aktivbetrieb eingestallt hat und mit uns eng kooperiert. Der erste Aktivbetrieb fand regen Zuspruch und fand im "Hotel Traube" unseres AH (= Alten Herren) Fischinger statt. Anschließend übersiedelte Kneipe und Paukboden (= Fechtlokal) ins Höllbräu in der Judengasse (heute Hotel Radison). Inzwischen übersiedelte unser Verbindungssitz mehrmals, bis wir jetzt endgültig in der Vogelweidestraße 17 gelandet sind.

Nach dem Tod unseres AHES von Rittinger wurde Dkfm. Fritz Stegmüller Alter Herr Ehrensenior. Mitte der 60er Jahre kam es zu einer erneuten Blüte mit manchmal bis zu 20 Aktiven. Als ums Jahr 1970 der Aktivbetrieb fast eingeschlafen war, konnte er durch das Engagement einiger Inaktiver und junger Alter Herren (= im Berufsleben stehende Mitglieder) wieder zur Blüte gebracht werden. Nach dem Tod von AHES Stegmüller wurde Dipl.Ing. Dr. Erich Saffert zu seinem Nachfolger gewählt. In den später 1970er und frühen 1980er Jahren erlebten unsere liebe Rugia eine neue Hochblüte mit 20 bis 30 Aktiven. Im März 1982 starb AHES Saffert, sein Nachfolger als AHES wurde Dr. Kurt Bahn, nach seinem Ableben folgt ihm 2010 Dr. Wolfgang Caspart.

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